Rechtliche Aspekte von Buttersäure

rechtliche AspekteDer Gebrauch von Buttersäure im Zusammenhang als Anschlagsmittel ist natürlich verboten und sicherlich formal juristisch kein Kavaliersdelikt. Die Reinigung eines mit Buttersäure verunreinigten Fahrzeuges ist nicht nur aufwändig, sondern unter Umständen auch teuer, was dem Verursacher, oder dem Täter, im Rahmen einer Schadenersatzklage von jedem Gericht auferlegt werde kann. Vorausgesetzt, der Verursacher ist im Rahmen der polizeiliche Ermittlungen eindeutig identifiziert. Natürlich kann es neben der Zivilrechtlichen Auseinandersetzung auch eine strafrechtliche geben, wenn zum Beispiel Personen direkt, öde indirekt vom Anschlag betroffen sind. Vom Vorwurf der Nötigung bis hin zur vollendeten und vorsätzlichen Körperverletzung hat der Gesetzgeber eine Reihe von Sanktionen zur Ahndung dieser Tat parat.

Es sollte nie unterschätzt werden, dass schlussendlich eine ätzende Säure verwendet wird, welche nur in Hände abgegeben werden sollte, dessen Träger sich ihrer Verantwortung im Umgang mit Buttersäure bewusst sind. Im Internet sind in einschlägigen Foren über Schülerstreiche mit Buttersäure verschiedene Geschichten nachzulesen. In der moralischen Bewertung muss jeder für sich entscheiden, ob es lustig ist, jemanden mit Buttersäure zu attackieren. Im juristischen Sinne handelt es sich hier um ein Straftat.